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Was sind Third Party Cookies?

Kurze Einführung

Cookies sind kleine Datenpakete, die beim Besuch einer Website auf dem Rechner des Nutzers gespeichert werden. Beim Besuch der nächsten Website wird der Nutzer anhand dieser Cookies identifiziert und so können sein Verhalten und sein Weg über verschiedene Websites hinweg getrackt werden.

Cookies lassen sich in First, Second oder Third Party unterteilen, je nachdem wer sie bereitstellt. Bei First Party Cookies stellt beispielsweise der Websitebetreiber die Cookies zur Verfügung (z.B. bei einem Onlineshop, um den Nutzer über die eigene Domain hinweg zu tracken), Second Party Cookies sind von mehreren Anbietern genutzte First Party Cookies und bei Third Party Cookies sind es Drittanbieter, welche die Cookies auf der jeweiligen Seite platzieren. 

Cookies ermitteln also das Nutzungsverhalten von Usern auf einer Website mit dem Ziel, die Website und die darauf befindliche Werbung für den Nutzer zu optimieren. Im Falle von Werbung geschieht dies über Werbeflächen, die vom Webseitenbetreiber an die Werbetreibenden verkauft und bestmöglich genutzt werden. Damit die Werbetreibenden die optimale Werbung für den gerade auf der Seite befindlichen Nutzer ausspielen können, benötigen sie daher das Nutzerverhalten und möglichst viele Informationen über den Nutzer, die über Third Party Cookies ermittelt und ausgewertet werden. Diese Informationen werden zu teils sehr umfangreichen Nutzerprofilen zusammengefasst und beinhalten Informationen zu:

  • Verweildauer auf der Seite
  • Seitenaufrufe
  • Bewegung des Nutzers mit Hilfe von Links

Mit Hilfe dieser Informationen können die Interessen des Nutzers ermittelt werden, also auf welchen Domains er sich für was interessiert hat, weil er dort beispielsweise länger verblieben ist oder nach weiteren Informationen gesucht hat.

Im Gegensatz zu First Party Cookies lassen sich Third Party Cookies deutlich leichter einbinden, da statt eines Codes lediglich die Werbeanzeige (Ad) vom AdServer des Drittanbieters eingebunden werden muss.

Cookies werden zwar häufig von den klassischen Werbetreibenden und Vermarktern genutzt, aber auch Social Media Portale wie Facebook beispielsweise arbeiten mit Cookies. Ist auf einer Seite beispielsweise ein “Gefällt mir”-Button platziert, ist dies auch ein Third Party Cookie, der später von Facebook aus ausgelesen werden kann.

Wie funktioniert das technisch?

Als Publisher bieten Webseitenbetreiber den Werbetreibenden die Möglichkeit an, Anzeigen auf ihrer Website zu platzieren, die in der Regel über Werbenetzwerke auf sogenannten Adservern liegen und von dort aus bereitgestellt werden. Das hat den Vorteil mit Hilfe von Third Party Cookies Kampagnen über mehrere Websites hinweg zu implementieren und Anzeigen passgenau auszuspielen. Cookies werden in der Regel über JavaScript oder andere Programmiersprachen ausgeführt.